Mobilität – Verkehrsinfrastruktur

Karte Autobahnen

Im Landkreis Harburg ist die Mobilität, einer der wichtigsten Standortvorteile einer Region überhaupt, mit 15 Autobahnanschlussstellen an vier Autobahnen in Norddeutschland unübertroffen. Dies ist natürlich die Chance der Region für Neuansiedlungen von Unternehmen; dies ist vor allem aber Voraussetzung für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Platz 1 in Niedersachsen für den Landkreis Harburg im Standortranking

Im zweiten wissenschaftlichen Regionalranking der Kölner Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) belegt der Landkreis Harburg mit 56,2 Punkten im deutschlandweiten Vergleich Platz 58 von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien Städten.Innerhalb des Landes Niedersachsen steht der Landkreis Harburg sogar auf Platz eins unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte.

Wo der Landkreis Harburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht

Höchste Kaufkraft in Niedersachsen

Zu den wichtigsten Kriterien bei der Standortwahl gehört die Höhe der Gesamtnettoeinkünfte. Sie bestimmt die Kaufkraft der Menschen einer Region. Der Landkreis Harburg weist die zweithöchste Kaufkraftkennziffer Norddeutschlands und den höchsten Wert für ganz Niedersachsen aus. 

Die Kaufkraftkennziffer (Kaufkraft je Einwohner) ist wesentlicher Indikator für das Konsumpotenzial einer Region. Unternehmen, die nicht nur regional produzieren, sondern Ihre Produkte oder Dienstleistungen direkt dem Endverbraucher anbieten, sollten vor der Auswahl eines Standortes abschätzen können, wie viel Geld Konsumenten zur Verfügung haben. In Ihrer aktuellen Kaufkraftuntersuchung 2008 der GfK Marktforschung GmbH verzeichnet der Landkreis Harburg erneut die zweithöchste Kennziffer Norddeutschlands.

Einzelhandelsuntersuchung im Landkreis Harburg

Mit Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude hat die WLH 2007 eine Studie zur Untersuchung der Kaufkraftströme bei der GfK GeoMarketing in Auftrag gegeben, die dem hiesigen Einzelhandel und den Kommunen Planungshilfe leisten soll. Die Analyse und Handlungsempfehlungen finden Sie in zwei Teilen hier zum Download: Teil 1 und Teil 2

Lesen Sie mehr zur Qualitätsoffensive Einzelhandel im Landkreis Harburg

 

Standortattraktivität für Denker und Lenker

Prognos Karriereatlas 2008

Der Prognos Karriereatlas 2008 zeigt die Top-Regionen Deutschlands, in denen Fach- und Führungskräfte die besten Karrierebedingungen vorfinden. Er beantwortet die Frage, wo die attraktivsten Regionen für die Gruppe der Denker und Lenker zu finden sind.

Anhand von 25 arbeitsmarkt- und sozioökonomischen Indikatoren werden die Chancen und Risiken hinsichtlich der Arbeits- und Lebensbedingungen für Fach- und Führungskräfte aller 150 Arbeitsmarktregionen in Deutschland bewertet. Der Landkreis Harburg gehört zu einer der wenigen Regionen mit sehr guten Bedingungen im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Das Gesamtranking zeigt, dass nur 28 von 150 Regionen sehr gute Bedingungen für Lenker und Denker bieten. Das langfristige Arbeitskräftepotenzial auf dem regionalen Arbeitsmarkt ist wesentlicher Bestandteil von Standortentscheidungen für die Erweiterung oder Verlagerung von Unternehmen.

Hier finden Sie die Prognos-Studie Karriereatlas 2008

Gewerbesteuerhebesätze im Landkreis Harburg

Hier finden Sie eine Tabelle mit Grund- und Gewerbesteuern 2007 der Städte und Gemeinden (gesamtes NIHK-Gebiet).

Gewerbesteuer: Der Gewerbesteuerhebesatz wird von Gemeinden in der Haushaltssatzung festgelegt und gibt die Höhe der Besteuerung auf den Gewerbeertrag eines Gewerbebetriebs an. Aus dem Gewerbeertrag ermittelt das zuständige Finanzamt den Steuermessbetrag (in der Regel 5% des Gewerbeertrages). Auf diesen Betrag wendet die Gemeinde den Gewerbesteuerhebesatz an und erlässt den Gewerbesteuerbescheid. 

Grundsteuer: Der Grundsteuerhebesatz B wird ebenfalls von Gemeinden in der Haushaltssatzung festgelegt und gibt die Höhe der Besteuerung des Grundvermögens (ohne land- und forstwirtschaftliches Vermögen) an, zu dem Grund und Boden, die Gebäude, das Erbbaurecht und das Wohneigentum gerechnet wird. Mit Hilfe einer Steuermesszahl des Einheitswertes dieses Grundvermögens wird nach dem Bewertungsgesetz ein Steuermeßbetrag ermittelt. Auf diesen Betrag wendet die Gemeinde den Grundsteuerhebesatz B an und erlässt den Grundsteuerbescheid.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im  Standortprofil Landkreis Harburg und in der Rubrik Statistiken.

 

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