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17.06.10

Gründungswerkstatt ist „Best Practice“

Jörg Bode, niedersächsischer Minister für Wirtschaft und Arbeit, informierte sich auf der ESF-Messe in Celle über das Erfolgsmodell zur Förderung von Existenzgründungen im Landkreis Harburg.

Gruppenbild auf der ESF-Messe

Auf der ESF-Messe: Michael Willkomm (v.l., Unternehmensberatung Fuß und Willkomm), EU-Vertreterin Lenia Samuel, Minister Jörg Bode, Wilfried Seyer (WLH) und Hermann Martens, Standortleiter der Gründungswerkstatt Harburger Land in Buchholz.

Als eines von rund 15 Best-Practice-Modellen, die durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden, präsentierte sich jetzt die Gründungswerkstatt Harburger Land auf der ESF-Messe in Celle. Gemeinsam mit der stellvertretenden Generaldirektorin für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission, Lenia Samuel, informierte sich der niedersächsische Minister für Wirtschaftsminister  Jörg Bode bei einem Rundgang auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am Stand der Gründungswerkstatt. 

2008 hatte die WLH in Kooperation mit der Unternehmensberatung Fuß und Willkomm und breiter Unterstützung vieler regionaler Organisationen das Qualifizierungsprojekt ins Leben gerufen, das speziell Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit heraus kompetent begleitet. Mehr als 350 Teilnehmer haben das Projekt seither durchlaufen – und das mit großem Erfolg: Rund 80 Prozent haben im Anschluss den Schritt in die Selbstständigkeit  gemeistert.  „Wir sind mit unserem zukunftsorientierten Beratungs- und Service-Angebot für Existenzgründer bestens aufgestellt. Die ESF-Messe hat uns darin bestärkt, diesen Weg erfolgreich weiter zu gehen“, sagt WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer.

Dass „EU-Förderung hilft, Arbeit zu finden“ ¬- davon zeigte sich auch Bode überzeugt. In seiner Eröffnungsrede unterstrich er die Bedeutung der ESF-Förderung für die niedersächsische Arbeitsmarktpolitik. In der Förderperiode 2007-2013 profitiert Niedersachsen von insgesamt 447 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. 210 Mio. Euro entfallen auf das sogenannte Konvergenzgebiet – den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg, zu dem auch  der Landkreis Harburg gehört. Bode betonte, dass das Motto „Europa fördert Niedersachsen“ nach dem Willen der Landesregierung auch ab 2014 weiterhin flächendeckend gelten soll.


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